Passivrauchen
Tabakkonsum gilt weltweit als Hauptursache für vermeidbare Todesfälle.
Rauchfreie Arbeitsplätze tragen zu einer Reduktion
des Tabakkonsums und zu einem wirksamen Schutz vor
Passivrauchen bei.
Das neue Bundesgesetz ist am 1. Mai 2010 in Kraft getreten.
Unternehmen sind gefordert, ihre Rauchregelungen zu prüfen
und allenfalls anzupassen.
Seit Jahresbeginn wenden sich immer wieder Unternehmen
mit Fragen zur Umsetzung oder dem Vollzug des Bundesgesetzes
an die Perspektive Thurgau. Um die Herausforderung
effizient und effektiv zu meistern, bietet sich für Firmen die Präventionsarbeit
der Perspektive Thurgau an.
Ausgangslage – Fakten – Handlungsbedarf
In der Schweiz sterben jährlich mehr Menschen (8300) infolge
des Tabakkonsums als in allen anderen vermeidbaren Todesursachen wie Alkohol
(2000), Suizide (1446), Verkehrsunfälle (409), Morde (204), illegale Drogen
(211) und AIDS (66) zusammengezählt.
Gemäss dem Tabakmonotoring 2006 ist fast die Hälfte der
Mitarbeitenden in Schweizer Betrieben dem Tabakrauch ausgesetzt. Es gibt
kein Expositionsniveau, welches unschädlich ist. Passivrauchen schadet
der Gesundheit auch in Räumen,
in denen nur wenig geraucht wird. Beispielsweise verdoppelt
Passivrauchen das Risiko eines Hirnschlags.
In rauchfreien Betrieben gelingt den rauchenden Mitarbeitenden
der Ausstieg mehr als doppelt so häufig. Mehr als die Hälfte der rauchenden
Personen (60%) möchte mit dem Rauchen aufhören. Die Mehrheit der Erwerbstätigen
wünscht ein Rauchverbot am Arbeitsort.
(Gesundheit & Ernährung,
Anita Emch und Katharina
Lehmann, BGM Zürich)
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| Rauchstopp-Trainings |
Tabakprävention und Perspektive TG
Die Perspektive Thurgau führt seit Jahren Rauchstopp-Trainings
in Betrieben durch. Die Ergebnisse belegen, dass über 40 Prozent
der Kursbesuchenden einen Ausstieg oder eine nachhaltige Reduktion
erreicht haben. Das Angebot steht allen Unternehmen im Kanton Thurgau
zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie bei Peter
Welti-Cavegn,
Telefon 071 626 02 02 |

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