"Pausä machä" - Natur und Gemeinschaft erleben - Pausenplatzgestaltung   Zurück
2. Projekt der Primarschule Friltschen    
     

Projektstart: September 2004
Projektende: März 2005

Ausgangslage:
Die Primarschule Friltschen hat im vergangenen Jahr den Pausenplatz verkehrssicher und vielseitig nutzbar gestaltet. Eine der drei angelegten Zonen, die Kreativzone, wurde jedoch - zum einen aufgrund personeller und zeitlicher Ressourcen und zum anderen aufgrund gezielter pädagogischer Überlegungen - ausgelassen. Die Lehrerschaft will diesen Bereich gemeinsam mit den Kindern gestalten, damit er im Besonderen dem kindlichen Wunsch nach Veränderung entspricht. Stichworte wie: Natur erfahren, neugierig werden, forschen, beobachten, riechen, schmecken, lauschen und betasten verdeutlichen nur einige sinnliche Aspekte. Die Kinder sollen in diesem Bereich bauen und graben, mit Wasser umgehen und selbst pflanzen.

Unter vielen Möglichkeiten, in der Schule die Gemeinschaft zu stärken, wird die Gestaltung des Pausenplatzes hier ins Zentrum gerückt. Bei der gemeinschaftlichen Arbeit finden zahlreiche Kommunikationen und Verständigungen statt, die nicht nur auf verbale Fähigkeiten abzielen. Die Stärkung der schulischen Gemeinschaft wird auch durch die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften der PS Friltschen und der PS Lanterswil gewährleistet. In die Projektwochenarbeit werden ebenso Eltern und BehördenvertreterInnen miteinbezogen.

80 – 90 % seiner Zeit verbringt der Mensch in der westlichen Welt in geschlossenen Räumen. Kinder können das Bauen und Einrichten kaum beeinflussen und verlieren zunehmend den Bezug zur Natur. Daher war es ein Anliegen der Lehrerschaft, die Kinder bei der Gestaltung des Pausenplatzes gezielt miteinzubeziehen. Entsprechende pädagogische und planerische Überlegungen führten dazu, insbesondere die Sinne der Kinder bei der Gestaltung der Zone durch ein spezifisches Angebot (Anpflanzung eines eigenen Gewächses je Kind, mit einem Schild, auf dem der Name der Pflanze und der des Kindes platziert ist) anzusprechen. Ebenso wird eine persönliche Verbindung zum Pausenplatz gesponnen (mein Strauch – mein Pausenplatz). Denn: Wer mitgestalten darf, entwickelt den persönlichen Bezug und beginnt damit auch Sorge zu tragen.

 

 

Downloads

Die Primarschule Friltschen zeigte auch bei der Umsetzung des zweiten Projektes vollen Einsatz.

   
Bei der Gestaltung von Schmetterlingen und Comicfiguren zur Verschönerung des Pausenplatzes    
     
 
Beim Erfassen von Baumstämmen als Sitz- und Spielmöglichkeit
     
   
Bei der Installation der Schwengelpumpe und beim Verschönern des Wasserlaufs    
     
 
Beim Anpflanzen von Weidenhäusern zum Verstecken und Träumen